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Folie

Folie zur flexiblen Ladungssicherung

Unsere Kunststofffolie (Plastikfolie) wird in der Regel durch Extrusion aus Polyethylen (PE) hergestellt. Hauptmerkmal der Folie ist ihre Fähigkeit, an oder um Gegenstände gewickelt werden zu können und sich deren Form anzupassen. Typische Foliendicken liegen im Bereich unter 0,1 Millimeter. Die Reißfestigkeit beträgt je nach Material zwischen 20 und 300 N/mm², ist aber häufig längs und quer zur Extrusionsrichtung unterschiedlich. Kunststofffolie kann in unterschiedlichen Farben eingefärbt werden. Ist die Folie hingegen völlig transparent, spricht man auch von Klarsichtfolie.

Was ist Stretchfolie?

Werden Produkte versendet, geschieht dies meist auf Paletten. Damit diese Produkte auf der Palette nun einen festen Halt haben, müssen sie ausreichend gesichert werden. Bei großen Kartons nutzt man hierzu am besten Umreifungsband. Hat man es jedoch mit vielen kleineren oder unterschiedlich großen Paketen zu tun hat, stellt sich dies oft als schwierig heraus. Um die Ware dann ausreichend zu fixieren nutzt man Stretchfolie.

Die Stretchfolie wird dazu entweder per Hand oder maschinell um die bepackten Paletten gewickelt. Zwischen der Palette und der Ware entsteht somit eine feste Verbindung. Dadurch kann die Ware beim Transport nicht verrutschen. In der Logistik nennt man diesen Vorgang auch „Einstretchen“.

Dabei haben sich folgenede Techniken bewährt:

Fußwicklung

  1. Eine stabile Ladeeinheit ergibt sich aus der festen Verbindung der Fracht mit dem Ladungsträger (Palette).
  2. Es empfiehlt sich eine Wicklung um den „Fuß“ von 8 bis 12 Lagen.
  3. Diese Wicklung kann auf zwei Durchgänge - vor und nach dem eigentlichen Wickelvorgang - aufgeteilt werden.

Bauchwicklung

  1. Um den „Bauch“ der Ladeeinheit reichen in der Regel zwei Lagen aus.
  2. Dabei sollte die Folie erst aufwärts, danach abwärts um die Fracht gewickelt werden.
  3. Derartig gekreuzte Folienbahnen sorgen für eine ausreichende Stabilität der Ladung.

Kopfwicklung

  1. Packstücke im oberen Bereich der Palette sind bei Bewegung höheren Kräften ausgesetzt.
  2. Somit muss dieser Bereich ausreichend stabilisiert werden.
  3. Je nach Gewicht der Fracht sollten um den „Kopf“ 4 bis 5 Lagen gewickelt werden.

Je nachdem wie groß die beladene Palette ist und welches Gewicht die Ware hat, muss eine entsprechende Menge Stretchfolie verwendet werden.

Die Stretchfolie schützt darüber hinaus gegen Nässe, Schmutz und Staub.

Unsere Stretchfolie - auch Wickelfolie, Dehnfolie, Verpackungsfolie genannt - wird in den unterschiedlichsten Dicken und Breiten hergestellt. Standards sind Foliendicken zwischen 12 und 35 µm bei einer Rollenbreite von 500 mm. Die übliche Länge beträgt 300 m. Die Fertigungstoleranzen liegen bei der Dicke im Bereich von +/- 2 µm, bei der Breite im Bereich +/- 5 mm und bei der Länge bei +/- 4 %.

Schwarze Stretchfolie bietet einen zusätzlichen Diebstahlschutz, indem Ware vor neugierigen Blicken abgeschirmt wird. Eine weitere Verwendung ist der Schutz empfindlicher Produkte vor Licht. Diese Folie erhalten Sie bei uns derzeit nur auf Anfrage.

Transparente Folie ermöglicht hingegen den Blick auf die Ware und erleichtert das Ablesen von angebrachten Barcodes.

Elastizität und Reißfestigkeit sind die Qualitätsmerkmale unserer Folien. Qualität und Lauflänge lassen sich gut über das Gewicht überprüfen. Der Papp-Kern wiegt in der Regel zwischen 270 und 300 g.